Herkunftsnachweise

Die SWR verwenden keine RECS-Zertifikate sondern Herkunftsnachweise (Guarantee of Origins: GoO), die gemäß Artikel 15 der Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen ausgestellt worden sind und zur Verwendung innerhalb der Stromkennzeichnung verpflichtend geworden sind.

Die Verwendung von Herkunftsnachweisen ist eine europaweit übliche (und eine in Deutschland verpflichtende) Routine, die auch vor dem Hintergrund, dass physikalische Lieferungen zumeist nicht möglich sind, bereits seit Anfang 2001/2002 in vielen Europäischen Ländern etabliert worden ist.

Seit dem Jahr 2013 wird das bisherige Register des EECS (Ökoinstitut mit RECS/GoO) durch das Register für Herkunftsnachweise des Umweltbundesamts ersetzt. Die Bundesregierung erfüllt damit eine Vorgabe der EU-Kommission. Inhaltlich wird damit festgelegt, dass Herkunftsnachweise gegenüber physikalischen Lieferungen den Vorrang haben. Auch physikalische Lieferungen müssen mit einem Herkunftsnachweis unterlegt werden, andernfalls kann und darf in der Stromkennzeichnung der regenerativ erzeugter Strom nicht ausgewiesen werden.

Vereinfach ausgedrückt wurde das freiwillige RECS-System, welches auch in seltenen Fälle schwarze Schafe die Möglichkeit zur Doppelvermarktung geöffnet hat, durch das verpflichtende Herkunftsnachweisregister abgelöst.

à insbesondere um Doppelvermarktung zu vermeiden und Ökostrom korrekt auszuweisen.

Der Herkunftsnachweis ist damit europaweit die einzig anerkannte Methode zur Deklarierung erneuerbarer Energien im Endkundensegment.

Das bedeutet: die SWR sind zur Ausweisung der Erneuerbaren Energien (innerhalb der Stromkennzeichnung „sonstige Erneuerbare Energie“) verpflichtet HKNs zu nutzen.

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