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Wasserqualität

Für kein anderes Lebensmittel wurden bislang so viele und strenge Grenzwerte und Vorschriften festgelegt wie für Trinkwasser. Selbst die Mineralwasserverordnung erlaubt höhere Grenzwerte als die Trinkwasserverordnung. Aus diesem Grunde ist es nicht notwendig das Trinkwasser im Haushalt noch zusätzlich nachzubehandeln oder aufzubereiten.

 

Härtebereiche

Wasserqualität

Die Härte des Wassers hängt von dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen ab. Je höher der Gehalt ist, desto härter ist das Wasser. Die Härte des Wassers spielt beim Waschen der Wäsche eine erhebliche Rolle. Je weicher das Wasser, desto weniger Wasserenthärter (bzw. Waschmittel) sind bei der Wäschepflege erforderlich. Bitte halten Sie sich bei der Dosierung an die Angaben der Waschmittelhersteller.

Gebiet
CalciumcarbonatHärtebereich1
Kernstadt, Bad Niedernau, Dettingen (Hochzone), Frommenhausen, Hailfingen, Schwalldorf, Seebronn, Weiler Bronnbachwasser 2,48 mmol/l mittel
Kiebingen, Oberndorf, Wumlingen, Wendelsheim Ammertal Schönbuchgruppe Eigenwasser 2,12 mmol/l mittel
Baisingen, Eckenweiler, Ergenzingen, Obernau Gäuwasserversrogung Mischwasser 2,60 mmol/l hart
Dettingen Niederzone, Hemmendorf Starzel-Eyach-Wasserversorgung Eigenwasser 2,21 mmol/l mittel

1 Informationen zu den Härtebereichen:

  • weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat/Liter (entspricht 8,4°dH)
  • mittel: 1,5 - 2,5 Millimol Calciumcarbonat/Liter (entspricht 8,4 - 14°dh)
  • hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat/Liter (entspricht über 14°dH)

Trinkwasserqualität in Rottenburg

Stand Dezember 2010

ParameterEinheitKernstadt,
Bieringen,
Frommen-
hausen,
Hailfingen,
Niedernau,
Schwalldorf,
Seebronn,
Weiler,
Dettingen
Hochzone
Kiebingen,
Oberndorf,
Wurmlingen,
Wendels- heim
Baisingen,
Ecken- weiler,
Ergen- zingen,
Obernau
Dettingen
Niederzone,
Hemmendorf
Grenz- werte
Karbonathärte °dH 10,5 9,5 10,8 12,7 -
Gesamthärte °dH 13,0 11,9 14,6 12,4 -
Calcium-
carbonat
mmol/l 2,48 2,12 2,60 2,21 -
Härtebereich - mittel mittel hart mittel -
pH-Wert - 7,60 7,90 7,34 7,85 6,9 - 9,5
Aluminium mg/l 0,006 0,004 0,012 <0,01 0,2
Arsen mg/l <0,001 <0,001 <0,001 <0,001 0,01
Blei mg/l <0,001 <0,001 <0,001 <0,005 0,025
Cadmium mg/l <0,0001 <0,0001 <0,0001 <0,001 0,005
Calcium mg/l 63 71 83 43 -
Chlorid mg/l 13,8 22,7 14,5 27 250
Chrom mg/l <0,001 <0,001 <0,001 <0,005 0,05
Eisen mg/l 0,006 <0,01 <0,01 0,09 0,2
Fluorid mg/l 0,23 0,24 0,11 0,2 1,5
Kupfer mg/l <0,001 0,003 0,002 0,05 2
Magnesium mg/l 19 20 17 32 -
Mangan mg/l <0,001 <0,01 <0,01 <0,01 0,05
Natrium mg/l 22,1
8,3 6,1 66,8 200
Nickel mg/l <0,002 <0,002 <0,002 <0,005 0,02
Nitrat mg/l 21,3 11,4 16,8 26,1 50
Sulfat mg/l 24,6
31 46 80 240
Quecksilber mg/l <0,0001 <0,0001 <0,0001 <0,0005

0,001

Gesamter organischer Kohlenstoff (TOC) mg/l 0,26        

Zur Wasseraufbereitung werden folgende Zusatzstoffe eingesetzt:

  • Flockungsmittel: Aluminiumhydroxidchloridsulfat    
  • Flockungshilfsmittel: Synthofloc 8012 TW
  • Zur Desinfektion: Ozon        
  • Zur Härtestabilisierung: Phosphat / Clarofos 327                
  • Zur Transportsicherung: Chlorgas

Hinsichtlich der Eignung metallischer Werkstoffe, gilt für Hausinstallationsleitungen folgendes:

Bei metallischen Werkstoffen für die Hausinstallationsrohre sind folgende Materialien geeignet: feuerverzinkter Stahl, nichtrostender Stahl, Kupfer und verzinntes Kupfer. Unlegierter, niedriglegierter Stahl ist für dieses Wasser nicht geeignet. Die vorliegende Tabelle nach DIN 50930-6 gilt, wenn keine besondere Prüfung vor Ort stattgefunden hat. In besonderen Ausnahmefällen können gesonderte örtliche Prüfungen erforderlich sein. Hinsichtlich der Dimensionierung, der Betriebsweise und der Qualitätsausführung des Materials und der Arbeit sind in der Hausinstallation zusätzlich die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten, da Korrosionsvorgänge auch bei allgemeiner Eignung der Materialien nicht völlig ausgeschlossen werden können.