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Energiespartipps

Energie zu sparen bedeutet nicht nur die Agentur_fuer_klimaschutz
Umwelt zu schonen sondern auch Kosten zu sparen. 

Damit Sie nicht den Schock auf der Jahresendabrechnung bekommen, finden Sie hier eine Ansammlung von diversen Energiespartipps, die einfach und ohne großen Aufwand umzusetzen sind.


 Inhaltsverzeichnis

 Strom sparen leicht gemacht

  • In allen häufig genutzten Leuchten Energiesparlampen verwenden, sie verbrauchen bei gleicher Lichtleistung rund 80% weniger Strom und sind mit einer Lebensdauer von etwa 10.000 - 12.000 Stunden den normalen Glühbirnen weit überlegen. Diese erzeugen mehr Wärme als Licht und sind somit richtige Energieverschwender
Mit fünf 15-Watt Energiesparlampen sparen Sie im Vergleich zu 60-Watt-Glühbirnen bei einer Brenndauer von 3 Stunden täglich pro Jahr ca. 50€!

Beachten Sie bitte bei dem Umgang mit Energiesparlampen:
Energiesparlampen enthalten eine geringe Menge an Quecksilber und gehören daher nicht in den Hausmüll.

Eine Entsorgung erfolgt über die Hersteller, diese sind verpflichtet, alte Lampen zurückzunehmen. Zudem können sie auch bei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden. 

  • Jeder Topf hat einen passenden Deckel, jede Herdplatte die passende Topfgröße.
    Achten Sie dann noch darauf, die Topfgröße der Inhaltsmenge anzupassen, brauchen Sie 2/3 weniger Energie. Topfböden und Elektrokochzonen sauber halten und auf guten Kontakt achten.
    das sind in Münzen: 40€ im Jahr Ersparnis (bei einem E-Herd)
  • Kühlgeräte sollten richtig eingestellt sein: 7°C im Kühlschrank und -18°C im Gefriergerät reichen völlig aus.
    das Einsparpotenzial liegt bei 25€ jährlich
  • Gefriergeräte gehören möglichst in ungeheizte Räume wie den Keller.
      • Geräte ohne Abtauautomatik abtauen, sobald eine deutliche Eisschicht erkennbar ist
      • Die Dichtungen der Türen sauber halten und regelmäßig kontrollieren, ob diese noch dicht sind.
        Einsparung: ca. 20 € im Jahr

 Good-Bye Stand-by und Schein-Aus

Viele Elektrogeräte wie DVD-Player, Stereoanlage oder Fernseher lassen sich oft nicht richtig ausschalten, sondern bleiben in einem Stand-by-Betrieb. So verbrauchen Sie völlig unnötig und nicht gerade wenig Strom.

So schaffen Sie Abhilfe!

Besorgen Sie sich abschaltbare Steckdosenleisten, mit einem Klick können Sie somit gleich ein halbes dutzend Geräte auf einmal zuverlässig vom Netz nehmen. Auch funkgesteuerte Steckdosen lösen dieses Problem auf bequeme Weise

 Bei einem durchschnittlichen Haushalt sparen Sie durch den Verzicht auf Stand-by bis zu 90€ im Jahr

Im Zweifel mit einem Messgerät prüfen, ob der Netzschalter eines Gerätes dieses tatsächlich vom Netz trennt oder es in einen Schein-Aus-Zustand versetzt. Diese kaufen Sie im Elektrohandel oder Sie leihen eines aus, z. B. bei den Stadtwerken Rottenburg oder bei der Agentur für Klimaschutz Kreis Tüingen gGmbH.

 

 Ein warmes Zuhause und trotzdem Heizkosten sparen?

  •  Vorhandene Spalten an Fenster, Türen oder Rolladenkästen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen füllen (erhältlich im Baumarkt).
    pro m² Wohnfläche können durch Dichtungsmaßnahmen ca. 0,60€ gespart werden
  • Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre im Heizungskeller sollten isoliert werden, dies ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben sondern verhindert das unnötige Verpuffen von Wärme im Keller.
    Ersparnis im Jahr: ca. 70€
  • Zwei mal jährlich sollten die Entlüftungsschrauben an den Heizkörpern aufgedreht werden, damit Luftblasen aus dem Heizkreislauf entweichen können.
    Kostenersparnis: bis zu 30€ jährlich
  • Über elektronische Thermostatventile können Sie Ihre persönlichen Heizzeiten bequem selbst programmieren, diese können in der Regel nachgerüstet werden. Längst Standard sollte eine Nachtabsenkung der Heizung sein. Ebenfalls einstellen kann man die Abwesenheit tagsüber oder während eines Urlaubs.
    Je m² Wohnfläche sparen Sie hierdurch ca. 2€ jährlich
  • Heizkörper und Thermostatventile sollten nicht mit Möbeln, Verkleidungen oder Vorhängen verdeckt werden.
  • Nachts die Rollläden, Fensterläden und Vorhänge schließen.
  • Elektro-Direktheizgeräte (Heizstrahler bzw. -lüfter) sind übrigens die teuerste Form der Wärmeerzeugung

  • Wussten Sie, dass feuchte Luft wärmer wirkt als trockene? Während bei einer Luftfeuchtigkeit von 30% etwa 23° nötig ist, um ein angenehmes Klima zu schaffen, so ist bei einer Luftfeuchtigkeit von 60% nur noch 21°C notwendig, um das gleiche Resultat zu erbringen. Grünpflanzen schaffen feuchte Luft, aber beachten Sie dabei regelmäßig zu lüften.

  • Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht umsonst heizen! Ständig gekippte Fenster bringen Ihnen kaum frische Luft, dafür aber den Schock auf der Heizungsabrechnung. Besser so: 2-3 mal pro Tag die Fenster etwa 5 bis 10 Minuten weit öffnen. Außerdem erwärmt sich sauerstoffreiche Frischluft schneller als sauerstoffarme luft.

Die richtige Raumtemperatur

Mit der richtigen Raumtemperatur können Sie Kosten einsparen. Nachfolgende einige Richtwerte:

Schlaf- und Arbeitszimmer: 18 °C

Küche, Hobbyraum und Kinderzimmer: 20 °C

Wohnzimmer: 22 °C

Badezimmer: 24 °C

 Wie senke ich meinen Wasserverbrauch?

  • Wasserspar-Duschköpfe und Strahlregler für Wasserhähne.
    Die noch effektiveren, an der Armatur montierten, Wassermengenregler mischen dem Wasser Luft bei, wodurch der Wasserstrahl so voll wie zuvor bleibt, jedoch nur noch die Hälfte des Wassers verbraucht werden.
    Bei tägl. 10 Minuten Duschen sparen Sie im Jahr rund 100€ für Wasser und dessen Erwärmung
  • Beim Einseifen, Händewaschen, Zähneputzen, Shampoonieren gilt: Hahnen zu!
  • Duschen statt Baden
    Sie reduzieren Ihren Wasserverbrauch um ganze 60-75%
  • Reparieren Sie umgehend tropfende Wasserhähne, sonst gehen Unmengen von Wasser bei Warmwasser sogar Energie verloren
  • Lesen Sie einmal pro Monat Ihren Zählerstand ab. So überwachen Sie Ihren Verbrauch und erkennen ggf. frühzeitig einen möglichen Wasserverlust.

Auf Effizienz achten

  • Verzichten Sie auf die Vorwäsche, sie ist überflüssig.
  • Beladen Sie die Maschine mit so viel Wäsche wie möglich, dann verschenken Sie keine Energie
  • Waschen Sie möglichst selten im Schonwaschgang, da dort mit geringerer Beladung und höherem Wasserstand gewaschen wird.

 

Schlusswort

Beachten Sie alle Tipps und Sie können ganz einfach Ihren Energieverbrauch senken. Reduzieren Sie ihren Energieverbrauch und tun Sie der Umwelt einen Gefallen.